Ein QR-Code für einen Link öffnet eine Internetadresse, sobald jemand die Handykamera darauf richtet. Er bringt Leute vom Papier auf deine Website, Speisekarte, dein Formular, deinen Katalog oder dein Social-Media-Profil, ohne dass jemand etwas eintippen muss.
- Die Adresse steckt im QR-Code selbst, deshalb läuft er nie ab und hat kein Scan-Limit.
- Du kannst den Link mit oder ohne https:// am Anfang einfügen.
- Je kürzer der Link, desto einfacher das Muster des QR-Codes und desto leichter lässt er sich scannen.
- Bei QR-Code Gratis Für Immer ist alles gratis und ohne Anmeldung, und der Link, den du eingibst, läuft nicht über unseren Server.
Wofür braucht man einen QR-Code für einen Link?
Für jede Situation, in der jemand eine Seite öffnen soll, ohne die Adresse einzutippen. Einige Einsatzmöglichkeiten, die gut funktionieren:
- Digitale Speisekarte auf dem Tisch im Restaurant, in der Bar oder im Imbiss.
- Anmeldung und Tickets: ein Veranstaltungsplakat, das zum Formular oder zur Verkaufsseite führt.
- Katalog und Onlineshop auf Flyer, Tüte, Schaufenster oder Etikett.
- Anleitung, Rezept oder Erklärvideo aufgedruckt auf der Produktverpackung.
- Social Media: Instagram-Profil, YouTube-Kanal oder TikTok auf Aufkleber, Karte oder Banner.
- Schule und Kurse: Aufgabe, Skript oder Lernvideo im Druckmaterial.
So erstellst du einen QR-Code für einen Link
- Adresse kopieren. Öffne die Seite und kopiere die Adresse aus der Browserleiste oder nutze die Teilen-Schaltfläche der App.
- Im Feld „Link“ einfügen. Mit oder ohne https:// am Anfang: Der Generator ergänzt es für dich.
- Anpassen, wenn du möchtest. Wähle Farben sowie die Form der Punkte und Ecken, immer mit dunklen Punkten auf hellem Hintergrund.
- Lesetest prüfen. Die Seite versucht, den eigenen QR-Code zu scannen, und warnt dich, wenn er Probleme machen könnte. Erscheint die Warnung, erhöhe den Kontrast.
- Herunterladen. Das PNG (200 bis 4.000 px) reicht für den Bildschirm und normalen Druck; das SVG ist das richtige Format für die Druckerei.
- Mit dem Handy testen. Halte die Kamera auf den QR-Code auf dem Bildschirm und prüfe, ob die richtige Seite aufgeht.
Kurzer oder langer Link: macht das einen Unterschied?
Ja. Jeder Buchstabe der Adresse wird im Muster zu kleinen Punkten. Ein langer Link ergibt einen dichteren QR-Code mit kleineren Punkten, den die Kamera schwerer liest, wenn er klein gedruckt oder aus der Ferne gescannt wird. Ein kurzer Link ergibt einen einfacheren QR-Code, der sich leichter scannen lässt.
Aus Apps kopierte Links haben oft einen Schwanz aus Parametern nach dem Fragezeichen (Instagram hängt zum Beispiel ein ?igsh= an). Meist kannst du diesen Teil löschen, und der Link öffnet trotzdem dieselbe Seite. Teste es nur vor dem Drucken.
Einen URL-Shortener brauchst du auch nicht. Die Originaladresse funktioniert immer, während ein Shortener von Drittanbietern offline gehen oder plötzlich Geld verlangen kann und dein QR-Code damit unbrauchbar wird.
Tipps, damit der QR-Code gleich beim ersten Mal klappt
- Kontrast: dunkle Punkte auf hellem Hintergrund. Ein heller QR-Code auf dunklem Grund funktioniert auf neueren Handys, kann bei älteren Scannern aber scheitern.
- Ruhezone: Lass um den Code einen Rand von etwa 4 Punkten frei, ohne Text oder Grafik, die ihn berühren.
- Größe: gedruckt mindestens etwa 2 × 2 cm. Zum Scannen aus der Ferne sollte die Kantenlänge des QR-Codes ungefähr ein Zehntel der Entfernung betragen: Bei 1 Meter Abstand sind das etwa 10 cm.
- Handytaugliche Seite: Wer den QR-Code scannt, hat das Handy in der Hand. Prüfe, ob die Seite auf dem kleinen Bildschirm gut aussieht.
- Zwei Handys: Teste mit einem iPhone und einem Android-Handy, bevor du in den Druck gehst.
Worauf du achten solltest
Ein statischer QR-Code führt immer zur selben Adresse. Zieht die Seite um oder geht offline, landet jeder Scan auf einer Fehlerseite. Nimm deshalb lieber stabile Adressen wie deine Startseite oder die Seite der Speisekarte statt des Links zu einer Aktion, die bald endet.
Siehe auch
- WhatsApp-QR-Code mit vorgefertigter Nachricht, für alle, die lieber chatten als eine Website zu besuchen.
- QR-Code zum App-Download in beiden Stores, der jedes Handy zum richtigen Store schickt.
- WLAN-QR-Code, der perfekt zur Speisekarte auf dem Tisch passt.
Häufige Fragen
Läuft ein QR-Code für einen Link ab?
Nein. Die Adresse steckt im QR-Code selbst. Er funktioniert, solange die Zielseite online ist, ohne Zeitlimit und ohne Scan-Limit.
Kann ich den Link nach dem Drucken ändern?
Bei einem statischen QR-Code nicht: Um das Ziel zu ändern, erstellst du einen neuen Code und druckst ihn neu. Das Ziel nach dem Druck zu ändern, wird mit dem dynamischen QR-Code im kommenden Pro-Tarif möglich sein.
Darf ich einen Link-QR-Code auf Werbematerial verwenden?
Ja. Die kommerzielle Nutzung ist erlaubt: Verpackungen, Speisekarten, Anzeigen, Schaufenster oder jedes andere Material deines Unternehmens.
Wie sehe ich, wie viele Leute den QR-Code gescannt haben?
Ein statischer QR-Code führt direkt zu deinem Link, ohne Umweg über uns. Deshalb gibt es hier keine Scan-Zählung. Eine Lösung: Hänge UTM-Parameter an den Link und verfolge die Besuche in Google Analytics (der QR-Code wird dadurch etwas dichter). Ein Scan-Zähler mit Statistiken wird Teil des Pro-Tarifs.
Funktioniert das mit Links von Instagram, YouTube oder Google Formulare?
Es funktioniert mit jeder Adresse, die sich auf dem Handy öffnen lässt. Hat ein Link eine eigene App, etwa Instagram oder YouTube, öffnet das Handy ihn meist direkt in der App.
